Aktuelles

Frühjahrskonzert 2012

 

> zu den Bildern <

> zum Bericht des BTV Salzkammergut <

 

Von der Tradition bis zur Moderne

Über ein 'volles Haus' durfte sich der Musikverein Ohlsdorf beim diesjährigen Frühjahrskonzert, welches vergangenen Samstag im Konzertsaal 'MEZZO' stattfand, freuen.

Nach dem turbulenten Jubiläumsjahr 2011 konzentrierte sich der Musikverein unter der Leitung von Klaus Pesendorfer auf die Darbietung eines traditonellen, so gut wie jedes Musikgenre repräsentierende Konzert.

Nach einem Eröffnungsmarsch ging es bei der Ouvertüre zu 'Pique Dame' von Franz v. Suppe gleich ordentlich zur Sache: extreme Tempi wechseln sich ab mit wunderschönen lyrischen Stellen wie unter anderem das berühmte Flötenduet in der Mitte des Stückes.

Nach der Klangmalerei 'Lawrence of Arabia' (die berühmte Filmmusik des Oscar-preisgekrönten Films) von Maurice Jarre, glänzte die Sopranistin Ines Kastenhuber mit dem schwedischen Lied 'Gabriella's Song' von Beengt Nilsson. Dieses bewegende Lied aus dem Film 'Wie im Himmel' scheint für Ines Kastenhuber komponiert worden zu sein - so gut paßten Stimme und Musik zusammen! Dass das Lied noch dazu in schwedischer Originalfassung vorgetragen wurde, war sozusagen das 'Tüpfelchen auf dem I'. Gerti Rohrhofer, die gekonnt durch das Programm führte, erläuterte den tiefsinnigen Text.

Wer kennt nicht das traditionelle neapolitanische Volkslied 'Funiculi-Funicula' von Luigi Denza? Ein modernes und sehr anspuchsvolles Arrangement verabschiedete das Publilkum in die Pause.

Erinnern Sie sich noch an Dick van Dyke als Rauchfangkehrer und Julie Andrews als Kindermädchen? Richtig geraten! Die 'Selections from Mary Poppins' entführten viele in die frühen 1960-iger Jahre und man konnte schon das eine oder andere Gesumme bei den berühmten Evergreens vernehmen!

Nach der Swing Nummer 'Sway' - einem weiteren Bravourstück von Ines Kastenhuber, entführte der Musikverein das begeisterte Publikum zum Abschluß nach Brasilien - genauer gesagt nach Rio de Janeiro:

Die 'Las Playas de Rio' von Kees Vlak stellen mit Ihren drei Sätzen vor allem das gesamte Schlagwerk in den Mittelpunkt des Geschehens. Die sieben Schlagzeuger des Vereins bewiesen dass Blasmusik heutzutage viel mehr benötigt als Becken und große Trommel.

Sehr stolz darf der Musikverein auf die Nachwuchsarbeit sein: gleich sechs Jungmusiker erhielten aus den Händen von Obmann Helmut Pöll den Jungmusikerbrief.