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 150 Jahre - und kein bißchen Leise!

Diese Floskel trifft wohl insbesondere auf den Musikverein Ohlsdorf zu, der letzten Samstag ein fulminantes Jubiläumskonzert ablieferte!

Zugegeben: der sehr gelungene neue Veranstaltungssaal 'MEZZO' betonte durch die optimalen akkustischen Voraussetzungen die stärken des 60 Musiker umfassenden Klangkörpers.

Dies wurde gleich beim Eröffnungsstück, der 'Festmusik der Stadt Wien' von Richard Strauss durch den glänzenden Blechbläserklang eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Die bekannte Ouvertüre 'Dichter und Bauer' von Franz v. Suppe ist vor allem für die Holzbläser
eine Herausforderung; den Cello-Solopart am Beginn des Werkes spielte äußerst einfühlsam die junge Cellistin Marlene Duschlbauer.

Das Hauptwerk des Abends stellte jedoch Maurice Ravels 'Bolero' dar. Allein die Dauer von über 17 Minuten verlangt eine große Konzentrationsfähigkeit des gesamten Ensembles; die
gefürchteten Solostellen (Richard Edlinger, kleine Trommel, Marietta Schauer, Flöte,
Philipp Tüttö, Klarinette und Es-Klarinette, Norbert Panholzer, Saxophon, Maria Retschitzegger, Englischhorn, Michael Putz, Trompete, Julia Pesendorfer, Horn und nicht zuletzt Thomas Danner, Posaune) wurden hervorragend dargeboten.

Nach der Pause kam es noch zur Uraufführung von Fritz Neuböcks neuem Arrangement, der 'John Williams March Trilogy'. Hier werden bekannte Filmmärsche des weltberühmten Filmkomponisten verarbeitet - wer kennt nicht die bekannte Superman- Fanfare!

Der Musikerverein, der erstmals in der neuen Tracht aufgetreten war, bedankte sich noch bei den vielen Gönnern des Vereines. Obmann Helmut Pöll wies auf die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde bezüglich des neuen Probelokals hin.

Mit den Zugaben 'Unter dem Doppeladler' und dem 'Radetzky-Marsch' verabschiedete sich der Musikverein von einem begeisterten Publikum, das den Saal bis auf den letzten Platz füllte!

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